Der christliche Glaube ist die Beziehung zwischen Gott und Menschen. Darüber gibt die Bibel Auskunft. In diesem Bericht über Gott und sein Handeln wird verbindlich gesagt, wer Gott ist, wer der Mensch ist und was Gott von ihm will. Wer glaubt, hält Gott und sein Wort für zuverlässig und vertraut ihm.
Nach der Bibel ist Gott Ursprung und Ziel des Menschen. Wenn der Mensch sich nun selber kennen lernen will, muss er Gott kennen lernen. Nur so erfährt er, woher er kommt, wo er steht, wohin er gehen soll und welchen Sinn sein Leben hat.
Die Bestimmung jedes Menschen ist eine persönliche Beziehung zu Gott, mit anderen partnerschaftlich zusammen zu leben und verantwortlich mit unserer Welt umzugehen. Doch hat sich der Mensch dagegen aufgelehnt, sein Leben nach dem Willen Gottes zu gestalten. Er will selbst Herr sein. Dadurch hat er sich von Gott getrennt. Das bezeichnet die Bibel mit Sünde und daraus entsteht Schuld. Ohne Gott ist der Mensch nicht an dem Platz, an dem er hingehört, und er ist einsam, weil er an seiner Bestimmung vorbeilebt.
Doch Gott hat aus seiner Liebe zu den Menschen gehandelt. Er will die Gemeinschaft mit jedem Menschen wiederherstellen. Jeder Mensch ist Gott wichtig, wertvoll und einzigartig. Deshalb hat Gott seinen Sohn Jesus Christus Mensch werden lassen. Jesus hat sich mit seinem Leben für die Menschen geopfert und durch seine Auferstehung den Tod besiegt. Was Jesus vor 2000 Jahren in dieser Welt getan hat, macht Gott heute noch für jeden wirksam: statt Gericht wird Rettung angeboten. Wer Jesus Christus vertraut, sieht ein, das er bisher falsch gelebt hat, und bereut es. Ihm wird die Schuld vergeben, die daraus entstanden ist. Er ist entlastet und frei von Strafe. Er lässt sein Leben von Jesus bestimmen und gewinnt dadurch ein neues Verhältnis zu seinen Mitmenschen und zur Umwelt. Er muss nicht mehr um sich selbst kreisen, sich übertrieben wichtig nehmen oder auf Vergeltung sinnen! Wer auf Jesus hört und ihm gehorcht, erhält Liebe und Frieden geschenkt.